24. Dezember 2025
Voraussetzungen und To-Dos VOR einer Migration
Eine IT-Migration ist kein rein technisches Projekt. Sie ist ein strategisches Vorhaben, das tief in Prozesse, Organisation und Geschäftsmodelle eingreift. Gerade Unternehmen aus dem Banken- und Versicherungsumfeld, aber auch viele mittelständische Betriebe, unterschätzen häufig den Vorbereitungsaufwand. Dabei werden die entscheidenden Weichen immer vor der eigentlichen Migration gestellt.
- Klare Ziele und Rahmenbedingungen definieren: Am Anfang jeder Migration steht die Frage nach dem Warum. Soll ein Altsystem abgelöst werden, Kosten gesenkt, die Skalierbarkeit erhöht oder regulatorischen Anforderungen besser entsprochen werden? Ohne klar definierte Ziele fehlt die Entscheidungsgrundlage für Architektur, Zeitplan und Budget. Ein sauberes Zielbild ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine stabile Migration.
- Bestehende IT- und Prozesslandschaft analysieren: Vor einer Migration muss Transparenz geschaffen werden. Welche Systeme sind im Einsatz? Welche Daten werden genutzt? Welche Abhängigkeiten bestehen zwischen Fachlichkeit und Technik? Gerade in gewachsenen IT-Landschaften, wie sie häufig bei Unternehmen in Mitteldeutschland zu finden sind, ist diese Analyse unverzichtbar. Fehlende Klarheit in dieser Phase führt später fast immer zu Verzögerungen und Zusatzkosten.
- Verantwortlichkeiten und Rollen festlegen: Migrationen scheitern nicht selten an unklaren Zuständigkeiten. Wer trifft Entscheidungen? Wer verantwortet fachliche Abnahmen? Wer koordiniert IT, Fachbereich und externe Partner? Klare Rollen, feste Ansprechpartner und transparente Entscheidungswege sind zwingend erforderlich, um Reibungsverluste zu vermeiden. Als externe Dienstleister schaffen wir hier Abhilfe.
- Test- und Abnahmekonzept vorbereiten: Tests dürfen nicht erst während der Migration entstehen. Bereits im Vorfeld muss festgelegt werden, wie getestet wird, welche Kriterien für eine erfolgreiche Migration gelten und wie Abnahmen erfolgen. Gerade in regulierten Branchen ist ein strukturiertes Testkonzept entscheidend für Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Compliance.
- Realistischen Zeit- und Ressourcenplan erstellen: Migrationen benötigen Zeit, Fachwissen und Verfügbarkeit der beteiligten Teams. Ein realistischer Projektplan berücksichtigt operative Belastungen, Abhängigkeiten und Pufferzeiten.
- Kommunikation frühzeitig einplanen: Eine Migration betrifft mehr als die IT. Fachbereiche, Management und teilweise auch Kunden sind betroffen. Frühzeitige, klare Kommunikation schafft Akzeptanz, reduziert Unsicherheiten und verhindert Widerstände im Projektverlauf.
Somit ist zu sagen, dass sich eine erfolgreiche IT-Migration lange vor dem eigentlichen Go-live entscheidet. Klare Ziele, saubere Analysen, definierte Verantwortlichkeiten und eine strukturierte Vorbereitung sind die Grundlage für stabile, sichere und planbare Migrationsprojekte. Unternehmen, die diese Voraussetzungen ernst nehmen, reduzieren Risiken, senken Kosten und schaffen eine nachhaltige Basis für ihre digitale Zukunft – auch und gerade im regionalen Umfeld Thüringens.
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